
Streit im Judo-Weltverband eskaliertMi 19 Apr, 18:29 Uhr
Hamburg (dpa) - Der Streit zwischen der Europäischen Judo- Union (EJU) und dem Judo-Weltverband (IJF) eskaliert. Die EJU wirft dem Weltverbands-Präsidenten Park Yong Sung aus Südkorea vor, er habe die Präsidiumswahlen im Herbst vergangenen Jahres manipuliert.
Nur so habe er sich gegen EJU-Präsident Marius Vizer aus Rumänien durchsetzen können. Die Europäische Judo-Union hat deshalb vor dem Sportgerichtshof in Lausanne Klage gegen Park und den Weltverband erhoben. Zudem ist der Südkoreaner von einem ordentlichen Gericht in seinem Land wegen Betrugs und Veruntreuung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Dagegen hat der IJF-Präsident Berufung eingelegt.
Bei einer Präsidiumssitzung des Weltverbandes in Seoul haben die Europäer Park nun zum Rücktritt aufgefordert. Die EJU musste jedoch eine empfindliche Niederlage hinnehmen. Mit 9:1 Stimmen votierte das IJF-Exekutivkomitee gegen einen Rücktritt des Südkoreaners und sprach ihm das Vertrauen aus. Der Europa-Vorsitzende Vizer, der auch Vize- Präsident des Weltverbandes ist, war zu der Sitzung nicht erschienen.
Als Argument für einen Rücktritt diente dem Europa-Verband, dass auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) sein Mitglied Park bis zur endgültigen Klärung der strafrechtlichen Vorwürfe in seinem Heimatland suspendiert hat. IOC-Präsident Jacques Rogge (Belgien) erklärte allerdings, dass das IOC keinen Ausschluss Parks beschlossen habe. Die Mitgliedsrechte des IJF-Präsidenten im IOC würden lediglich bis zum Abschluss des Strafrechtsverfahrens in Südkorea ruhen. Bei einem Freispruch Parks würde dessen IOC-Status wieder aufleben.
Nur so habe er sich gegen EJU-Präsident Marius Vizer aus Rumänien durchsetzen können. Die Europäische Judo-Union hat deshalb vor dem Sportgerichtshof in Lausanne Klage gegen Park und den Weltverband erhoben. Zudem ist der Südkoreaner von einem ordentlichen Gericht in seinem Land wegen Betrugs und Veruntreuung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Dagegen hat der IJF-Präsident Berufung eingelegt.
Bei einer Präsidiumssitzung des Weltverbandes in Seoul haben die Europäer Park nun zum Rücktritt aufgefordert. Die EJU musste jedoch eine empfindliche Niederlage hinnehmen. Mit 9:1 Stimmen votierte das IJF-Exekutivkomitee gegen einen Rücktritt des Südkoreaners und sprach ihm das Vertrauen aus. Der Europa-Vorsitzende Vizer, der auch Vize- Präsident des Weltverbandes ist, war zu der Sitzung nicht erschienen.
Als Argument für einen Rücktritt diente dem Europa-Verband, dass auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) sein Mitglied Park bis zur endgültigen Klärung der strafrechtlichen Vorwürfe in seinem Heimatland suspendiert hat. IOC-Präsident Jacques Rogge (Belgien) erklärte allerdings, dass das IOC keinen Ausschluss Parks beschlossen habe. Die Mitgliedsrechte des IJF-Präsidenten im IOC würden lediglich bis zum Abschluss des Strafrechtsverfahrens in Südkorea ruhen. Bei einem Freispruch Parks würde dessen IOC-Status wieder aufleben.
Fonte: http://de.sports.yahoo.com/
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